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Flyer 2021JLID

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Fragt man Menschen, was eigentlich „Jiddisch“ sei, wird dies häufig mit „jüdisch“ gleichgesetzt. In Hamburg gab es aus Sicht mancher Befragten nur Hochdeutsch sprechende assimilierte Juden. Über die Sprache der aschkenasischen Juden, das Jiddische, ist wenig bekannt. Auch dass damit eine hochstehende literarische Kultur verbunden ist, wissen nur wenige.

Die Salomo-Birnbaum-Gesellschaft sucht nach Spuren des Jiddischen in unserer Stadt und möchte in vier Veranstaltungen zeigen, dass Jiddisch hier präsent war. Die Veranstaltungsreihe wirft Schlaglichter auf Kaufleute, Intellektuelle, Abenteurer, angeblich Verrückte und Dichter, die sich der jiddischen Sprache bedienten und an konkreten Orten unserer Stadt lebten, arbeiteten oder darbten. Der jiddische Teil jüdischer Kultur erweist sich als kleiner, aber lebendiger Teil jüdischen Lebens in Hamburg.

Darüber hinaus ist Jiddisch ist als grenzüberschreitende, interkulturelle und Identität stiftende Sprache hochaktuell. Lebensgeschichten einzelner Personen eröffnen den Zugang zu heutigen Problemen im Zusammenhang mit Emigration, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Genderfragen.